1 /  259-262

SELLERIE
  Apium graveolens - Umbelliferae


VON DEM WASSEREPPICH.

            Der gemeine Eppich oder Wassereppich/ ist dem rechten und wahren Garteneppich/ welchen wir Peterlein nennen/ mit Wurtzeln/ Blettern/ Stengeln unnd Cronen durchauß gleich/ doch allerdings grösser/ dicker und feyßter/ auch am Geschmack bitterer und am Geruch stärcker. Seine gekrönte Blümlein aber seindt weiß unnd geel/ wie die Blümlein deß Peterleins. Der Samen ist auch dem Ammeypeterlein gleich/ eines fast räsen unnd hitzigen Geschmacks. Er wächßt gern an nassen unnd feuchten Orten/ als bey den Lachen/ Pfülen/ Gräben unnd schattechtigen feuchten Gärten/ zwischen den Mawren unnd Zeunen. Wiewol nun dieses Gewächß bey uns in Teutschlandt fast gemein unnd von sich selbst in vielen Orten wächset/ so wirdt es nicht desto weniger auch von vielen in den Gärten geziehlet unnd gepflantzet/ wo es auch einmal hingesäet unnd gepflantzet wirdt/ wächst es in kurtzer zeit umb sich/ unnd nimbt ein grossen Platz eyn/ also daß es nicht wol wiederumb zu vertilgen ist. Es wächset an einem jeden Ort/ so es in ein wol erbawet Erdtreich an die Mawren und da es schatten haben mag/ unnd ein feuchten Grundt hat/ gepflantzet oder aber gesäet wirdt. Man mag den säen vom Hornung an biß in den Herbstmonat.  

Von den Namen deß Wassereppichs.
            Unsere gemeine PRACTICI unnd sonderlich die Kalenderschmid/ haben diesen Eppich vor das APIUM der Alten angenommen/ und viel Jahr her dasselbig darvor in die COMPOSITIONES und jhre Recept fälschlich vor das wahre APIUM, welches unser Peterlein ist/ gebraucht. Bey den Lateinern/ ELEOSELINUM, HELIOSELINUM, APIUM RUSTICUM, APIUM AQUATICUM, APIUM PALUSTRE, PEDINUM, APIUM AQUAE, PUPILLA OCULI. Bey dem HOMERO, ELEODREPTON, unnd bey THEODORO GAZAE, PALUDAPIUM. Hochteutsch/ Erpf/ Eppich/ Epsich/ Eppe, Hepsen/ Bauwreneppich/ Wasserepf/ Wassermerck/ und wilder Eppich.

Von der Natur/ Krafft/ Wirckung und Eygenschafft deß Wassereppichs.
            Der Eppich hat ein wärmende unnd trucknende Eygenschafft/ unnd ist warm und trucken im ersten Grad/ unnd hat gleiche Krafft unnd Wirckung mit der Petersilgen/ aber doch nicht in der Speiß/ sondern allein in der Artzeney. Es wirdt die Wurtzel/ das Kraut und der Samen gebraucht.  

Jnnerlicher Gebrauch deß Wassereppichs.
            Es seynd etliche erfahrne und fürwitzige/ kluge Weiber/ die brauchen den Kindtbetterinnen den Samen deß Wassereppichs/ jhnen die Milch darmit zu mehren/ unnd geben jhnen denselbigen eyn mit etlichen Sprüchen/ welchen abscheuwlichen Jrrthumb sie von jhren schönen DOCTORIBUS MERDICIS gelernet haben/ unnd soll ein sonderlich heymlich Secret seyn/ so doch das Widerspiel eben wahr ist/ daß nichts mehr die Milch vertreibet unnd verzehret/ als eben diese Artzeney/ also weiß der Teuffel wo er nicht selbst hinkommen kan/ seine Boten unnd Werckzeug zu schicken/ damit er den Leuthen Schaden zufügen möge.
            Etliche legen Wassereppich in den Wein und trincken stätig darvon für den Zorn/ und geben auß daß solches sie helffen/ und den Zorn miltern soll.
            Wassereppichsamen in Wein gesotten unnd darvon deß orgens unnd Abendts getruncken/ vertreibet den schmertzen und Krimmen der Därm/ von Bläst verursacht.
            Den Lebersüchtigen machet man von Wassereppich eine heylsame gute Artzeney: Mann nimpt Wassereppichsafft/ Wermuthsafft/ weissen fürnen Wein/ jedes ein pfund/ vermischt solches durcheinander/ und gibt deß Morgens und deß Abends jedesmal iii. Stundten vor den beyden Jmbsen iii.untzen warm zu trincken.
            Wieder den schmertzen der Leber: Nimb Wassereppichsafft/ Fenchelsafft/ jedes ii.loth. Vermisch es unnd gibs dem Krancken Morgens unnd abendts/ jedesmal so viel warm zu trincken. Diese Artzeney hilfft auch wieder die Miltz/ Geschwulst und die Wassersucht/ ein tag oder etlich nacheinander also getruncken.
            Wider den verhaltenen Harn: Nimb Wassereppichsamen/ Fenchelsamen/ jedes ii.loth. Seuds in einer halben maß Weins oder Bier den halben theil eyn/ seihe es dann durch ein Tuch/ unnd trincks zu vier malen warm/ deß Morgens ein Trunck umb iiii. Oder fünff Uhren/ umb neun Uhren ein Trunck/ nach Mittag umb ii. Uhren auch ein trunck/ unnd einen deß Abends umb ix. Uhren wann man zu Betth gehen will.
            Wieder den Lendenstein: Nimb Wassereppichsamen/ Peterleinsamen unnd Bibernellensamen/ jedes ii.loth. Mach ein reyn Pulver darauß und brauch darvon ein quintlein auff einmal/ zertreibs mit einem Trüncklein Weins/ unnd trincks warm.
            Wider die Lenden und Nieren Geschwer: Nimb Wassereppichsafft/ Fenchelsafft/ Wermuthsafft/ jedes gleich viel/ laß die miteinander auffsieden/ laß darnach ein wenig sitzen unnd seihe es durch ein Tuch: Nimb darvon ein loth/ Eselsmilch zwey loth/ vermisch es wol durcheinander/ unnd gib jhm Morgens so viel nüchtern zu trincken/ unnd deß Abendts ein par Stunde vor dem Nachtessen auch so viel/ das reynigt das Geschwer wol.
            Sonst magstu den Wassereppich nützlich zu allen Kranckheyten gebrauchen/ darzu der Peterlein gebraucht wirdt/ wie die hiebevor erzehlet sindt. Aber in der Speiß sol er gar in keinen weg gebrauchet werden/ dann er sehr grosse fürdering zu der fallenden Sucht gibt. Es sollen auch die Kindtbetterinnen unnd Seugmütter denselben in Speiß unnd Artzeney vermeiden/ dann die jungen Kinder uberkommen sonst den obgemeldten Gebrechen darvon.
            Wann dem Rindtviehe die Augen schweren/ oder sonst einen Fluß bekommen/ so nimb Wassereppichsafft ein Becher voll/ und schütte jhnen denselben eyn/ und öffne jhnen die Ader under der Zungen.
            Wann ein Pferdt Hünermißt mit dem Futter gessen hette/ darvon dann ein Krimmen kompt: So nimb vier loth gepülverten Wassereppich/ ein Pfennig gläßlein voll Honigs unnd ein ächtmaß Weins/ vermisch es wol durcheinander unnd machs warm/ schütte es darnach dem Gaul eyn.
            Wieder das Hirnwüten der Pferdt: Nimb Wassereppich/ Gerstenstro/ Kleyen unnd Lattichkraut/ zerschneidts klein/ mische es durcheinander unnd gibs dem Pferdt offtermals zu essen.
            Wassereppichkraut klein zerschnitten/ und den Rossen mit dem Futter zu essen geben/ machet sie stallen.

Eusserlicher Gebrauch deß Wassereppichs.
            Grün Wassereppichkraut gestossen/ den Safft au
ßgedruckt/ unnd in die Augen gethan/ bekompt wol den uberstilpfften Flarzaugen.
            Eppichkraut mit Stabwurtz in Laugen gesotten/ ist gut wider das Haar au
ßfallen/ das Haupt offtermals darmit gezwagen.
            Wieder den Schmertzen der holen Zähn: Nimb Wassereppichsamen i quintlein/ Bilsensamen/ de
ß auffgetruckneten Magsamensafft/ OPII, jedes zwey drittheil eines quintleins. Die Samen stoß zu Pulver/ den Magsamensafft zerlaß mit ein wenig Essigs/ vermischs darnach und stoß wol durcheinander in einem Mörser/ gieß Essig zu daß es mög ein dickes Teyglein geben/ darauß mach Pillulen/ thue deren eines in den schmertzhafftigen Zahn/ lasse es eine Stundt darinn.
            Wieder die Geschwulst unnd Schmertzen der Brüst: Nimb frisch Wassereppichkraut/ zerschneidts/ stosse es darnach in einem Mörser/ unnd mach mit Honig unnd Gerstenmeel ein Pflaster darau
ß/ das leg deß Tages zweymal/ das ist deß Morgens unnd Abends uber/ es stillet den schmertzen unnd vertreibt die Geschwulst.
            Wieder die Entzzündung unnd hitzige Geschwulst der Brust: Nimb Wassereppich zwey guter Handtvoll/ Weinrauthen/ Pfersingbaumbletter/ jedes i. gute Handtvoll. Sto
ß die miteinander in einem Mörser/ darnach seud die mit Essig und Rosenölen/ mach ein Pflaster darauß und legs obgemeldter massen uber.
            Wassereppichkraut in Wasser gesotten/ und den Laum darvon durch ein Rohr in die Mutter entpfangen/ fürdert den Weibern jhre Monatblumen.
            Wider den verstandenen Harn: Nimb Wassereppichkraut/ Peterleinkraut/ Fenchelkraut/ jedes gleich viel/ Zerschneidts unnd stosse sie klein/ rösche sie darnach in Buttern/ unnd legs warm uber die Gemächt und uber die Lenden/ als warm es der Krancke erleiden mag/ es macht bald und sanfft harnen.
            Wieder den Kaltseych oder die Harnwindt ein Lendenbad: Nimb Wassereppich iii.Handtvoll/ Peterlinkraut/ Fünffingerkraut/ jedes ii.Handtvoll/ Chamillenblumen/ Brunnkre
ß/ Pappellen/ Bethonienkraut/ Eybischkraut/ Farnkraut/ jedes eine Handvoll. Diese Stück seud in genugsamem Bachwasser/ und mach ein Lendenbad darauß/ setze dich dareyn/ und bade nicht uber den Nabel/ verharre darinn ein Stundt oder anderhalb/ es machet baldt unnd wol harnen/ unnd vertreibet die Harnwinde. Du magst auch dieses Bad wol für den Lendenstein gebrauchen.
            Wieder den Lendenstein ein gut Lendenbad: Nimb Wassereppich mit den Wurtzeln drey Handtvoll/ Peterleinkraut unnd Wurtzeln zwo Handtvoll/ Fenchelkraut unnd Wurtzel/ Dillenkraut mit der Wurtzel/ Eybischkraut/ Pappellen mit den Wurtzeln/ Leinsamen ein wenig zerquetscht/ Wassereppichsamen/ Peterleinsamen/ Dillsamen/ Fenchelsamen/ jedes eine Handtvoll. Zerschneidt die Kreuter klein/ die Wurtzeln zerquetsch in einem Mörser/ vermisch es alles durcheinander/ und thu sie in ein langen leininen Sack/ den seud wol in Bachwasser/ mache darau
ß ein Lendenbad/ darinn bade deß Morgens nüchtern dritthalben stunden/ Nachmittag umb zwo Uhren zwo Stunden/ und zu nachts wann du wilt schlaffen gehen auff die anderhalb stunden unnd brauche allwegen darzu das obgemeldte Steinpulver mit dem Wein. Jm Bad aber leg den Sack mit den Kreutern ein weil umb die Lenden biß auff den Bauch/ darnach sitze ein weil darauff so warm du es leiden magst/ und thue das drey Tag nacheinander/ der Stein reisset und gehet gewiß hinweg.
            Ein ander gut Lendenbad wieder den Stein/ bereyt also: Nimb Wassereppichkraut/ Kleyen/ jedes drey handtvoll/ Pappellenkraut/ Eybischkraut/ Chamillenblumen/ jedes zwo handvoll/ Peterleinkraut/ Tag unnd Nacht/ Mauwerrauthen/ Pfrimmenblühet/ Merzveielkraut/ jedes eine handtvoll. Thue gemeldte Stück klein geschnitten in ein langen Sack/ seuds in Wasser/ und brauch es wie oben gemeldet.
            Wassereppichkraut grün unnd frisch zerschnitten/ darnach mit einer Brosamen Rockenbrodts und Saltz/ in einem Mörser wol gestossen/ unnd darnach wie ein Pflaster ubergeleget/ heylet die vergifftigen Bi
ß der Schlangen.
            Wassereppich gestossen unnd pflasterswei
ß ubergeleget/ ist gut vor die blauwen Mähler/ und gestanden oder underlauffen gerunnen Blut.
            Apostemen/ Eyssen und Beulen zu erweychen und zu heylen: Nimb Wassereppichsafft iiii.loth/ zween Eyerdotter/ vermisch die wol durcheinander mit Weytzenmeel/ da
ß es werde wie ein dicke Salbe/ die streich dann auff ein Tuch/ und legs uber.
            Wieder die Geschwulst unnd Beulen von Schlägen oder Stossen: Nimb Wassereppich mit den Wurtzeln. Zerschneidt unnd stosse sie klein/ darnach seude sie mit Essig/ unnd legs warm darüber wie ein Pflaster/ es verzehret die Geschwulst und Beulen.
            Wassereppichsafft mit Eyerwei
ß vermischet/ unnd in die frischen Wunden geleget/ es heylet/ wo man andere Artzeney nicht haben mag.
            Wassereppichsafft genommen ein gut theil das frisch au
ß gepreßt worden ist/ thue darzu Rockenmeel und ein wenig Buttern/ vermisch es wol durcheinander/ daß es ein Pflaster werde/ das streich auff ein Tuch/ lege es uber Beulen/ Schlier/ Eyssen/ oder dergleichen Geschwer/ es zeitiget sie baldt und reyniget sie.
            Die Wundärtzet machen ein köstliche Salb von dem Wassereppich/ das wirdt UNGUENTUM DE APIO genannt/ und ist ein herrlich Reynigung/ in Wunden/ Geschweren unnd alten Schäden/ die bereyt man also: Nimb den frischen au
ßgepresten Safft von Eppichkraut zwölff untz/ Honig acht untz/ Gerstenmeel drey untz. Dieses vermisch durcheinander/ unnd seud es auff einem linden Feuwerlein zu der dicke einer Salben/ die behalte zum gebrauch. Wollte sich aber ein Schad zu einer Fistel oder Krebs schicken/ so nimb den halben theil Wermuthsafft darzu. Wann ein Scha hitzig were/ so nimb darzu Wegerichsafft unnd ein wenig Feygbonenmeel. Jst der Schad an äderechten Orten/ oder bey den Nerven unnd Sennadern/ so thu darzu ein Loth oder vier Terpentin. Seind aber die Schäden stinckend unnd unreyn/ so thue darzu ein loth oder anderhalbes reyn gepülverten Myrrhen/  Unnd also magst du auß dieser Salben machen mancherley art der Wirckung/ unnd behaltet doch darneben sein eygen MUNDIFICARIUUM. Etliche machens auff nachfolgende weiß (aber LANFRANCUS unnd GUIDO als fürtreffentliche Wundärtzet lassen jnen die vorgeschriebene Description vor andern gefallen.) Sie nehmen Eppichsafft vi.loth/ Terpentin ii.loth/ Solche stück vermischen sie zu einer Salben/ unnd brauchens die Wunden/ Geschwer unnd Schäden darmit zu reynigen.
            Wassereppich mit einer Brosamen Brodts gestossen/ vertreibt die Hitz unnd das Brennen im Magen/ so man denselben wie ein Pflaster auf ein Tuch gestrichen uber den Magen legt.
            Es schreibet DIOSCORIDES LIB.3.CAP.65. da
ß der Wassereppich in allen dingen innerlich unnd eusserlich zu brauchen seye/ wie der zame Garteneppich oder Peterlein/ derhalben ich vor unnötig geacht/ hie an diesem Ort weiter darvon zu schreiben/ habe doch nicht underlassen können/ dem gütigen Leser auch meine EXPERIMENTA, warzu ich denselbigen gebraucht/ mitzutheilen.  

Gedistilliert Eppichwasser.
PALUDAPII AQUA STILLATITIA.

            Das Wassereppich soll allerdings gedistilliert unnd infundirt werden mit dem gemeinen Eppichwasser/ wie wir solches im Capitel vom Peterlein/ denselben gut und kräfftig zu distillieren gelehret haben/ an welchem ort berichts genug zu finden ist.

Jnnerlicher Gebrauch deß Eppichwassers.
            Das Eppichwasser hat ein öffnende/ harntreibende Krafft wie hiebevor von dem Peterleinwasser gemeldet ist worden/ allein da
ß dieses etwas kräfftiger und stärcker in der Wirckung ist. Es dienet denen insonderheit wol/ die schwerlich harnen/ unnd mit dem Stein unnd Lendenwehe beladen seyndt. Es öffnet auch die verstopffung der Lebern/ unnd ist gut wider die Geelsucht/ und den grünen Siechtagen CACHEXIAM, morgens und abends/ jedesmal iiii. oder v.loth getruncken.  

Eusserlicher Gebrauch deß Eppichwassers.
            Wassereppichwasser eusserlich an die Schläff unnd Stirn gestrichen/ oder aber zweyfache leinine Tüchlein darinn genetzet und uber die Stirn und Schläff gelegt/ machet ruhen und schlaffen/ und mag solches nützlich mit andern zu den Uberschlägen
            Eppichwasser bekompt wol den ubersilpten Flarzaugen/ dieselbigen offtermals darmit gewäschen/ und jederweilen ein Tröpfflein oder zwey dareyn gethan.
            Von dem Eppich wirdt ein köstlich Augenwasser gedistilliret/ wider die Dunckelheit der Augen/ welches dieselbige vertreibet/ und das Gesicht schön hell und lauter macht/ das bereitet man wie folget: Nimb Wassereppichsafft sechzehen untzen/ guten frischen Honig acht untzen/ Römischenkümmel/ Saffran/ alle groblecht gepülvert/ jedes ein Loth. Diese Stück vermisch durcheinander/ und distilliers in einem küpfferin Distillierzeug in BALNEO MARIAE, unnd behalts zum gebrauch. Darvon thue täglichs einmal oder drey/ jedesmal ein Tröpfflein oder zwey in ein jedes Aug.